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Osteuropamission Schweiz

Die Osteuropamission Schweiz ist ein unabhängiges christliches Hilfswerk, das seit 1969 in Osteuropa materielle und
soziale Hilfe leistet. Die OEM Schweiz setzt sich für ethnische Minderheiten, sozial Schwache und benachteiligte
Menschen ein
und leistet damit einen Beitrag gegen die Armut in Osteuropa. 

 

 

Rumänien: Sommerlager im „Ciangoland“

Ein Bericht unseres ungarischen Missionspartners Imre Fekete

„Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht, denn ihnen gehört das Reich Gottes.“ Markus 10,14

Am 24. Juli reisten wir ab Budapest via Brasov durch die Karpaten, bis wir nach ca. 900 km ziemlich müde den Ort Diószeg-Tuta erreichten. “Csángóföld”, das “Land der Ciangos” liegt hinter den Karpaten, entlang der Flüsse Szeret und Tatros. Die Ciangos, welche in der Zeit Maria Theresias auf der Flucht vor der türkischen Verfolgung aus Siebenbürgen ausgewandert waren, liessen sich in diesem Gebiet nieder. Heute zählen sie ca. 250‘000 Personen. Unter der Diktatur Ceaucescus wurden sie als ethnische Minderheit unterdrückt und ihre ungarischen Schulen geschlossen.

Die Osteuropamission wirkt seit mehr als 10 Jahren unter ihnen. Wir haben eine Partnerschaft mit Lehrern aufgebaut, die als Freiwillige in den Dörfern Kinder in der ungarischen Sprache unterrichten und dadurch zum Erhalt ihrer Muttersprache beitragen. Die Volontäre stammen ursprünglich aus Siebenbürgen oder Ungarn und verpflichten sich jeweils für ein Jahr, hier zu arbeiten. Samuel und Rebeka Kis, ein junges Ehepaar, übt diesen Dienst bereits seit 3 Jahren aus. Nebst dieser Tätigkeit lehren sie auch an der örtlichen staatlichen Schule. Sie sehen diese Aufgabe als ihren persönlichen Auftrag. Das Ehepaar Kis hat nicht nur im Dorf, sondern auch in den benachbarten Dörfern einen sehr guten Ruf.

 

Für das Kinder- und Jugendlager waren 45 Kinder angemeldet, doch schon am ersten Tag erschienen 78 und mit jedem Tag wuchs ihre Zahl, bis es ca. 120 Kinder waren. Der Direktor der örtlichen staatlichen Schule nahm unsere Delegation von 6 Personen sehr freundlich auf. Er bereitete alle Klassenräume, den Sportplatz und sogar das Lehrerzimmer für uns vor, damit wir diese benutzen konnten. Beim gemeinsamen Singen und Spielen kam man sich näher. Wir lehrten den Kindern christliche Lieder in ungarischer, englischer und rumänischer Sprache. Dabei wurden wir vom 5-köpfigen Lagerteam unterstützt. Die Kinder wurden in 3 Altersgruppen aufgeteilt. Das Tagesprogramm enthielt Spiele, Sport, Wettbewerbe und kreatives Handwerken. Als Zwischenverpflegung boten wir den Kindern Kekse und frische Getränke an. Die bunten Lager-Tshirts, welche sie von uns erhielten, bereiteten ihnen viel Freude. Mit Stolz zeigten sie sich damit in Gruppen auf den Strassen. Am letzten Tag ehrte uns auch der Dorfvorsteher mit seiner Anwesenheit. Die Eltern, Lehrer und der Schuldirektor genossen es, die Freude der Kinder mitzuerleben. Unser Missionspartner Tibor Nagy erzählte den Kindern auf originelle Art aus der Bibel, was bei ihnen sehr gut ankam. Nachdem uns ein junges Mädchen um ein Neues Testament gebeten hatte, trauten sich auch andere Kinder, um eine Bibel zu bitten. Leider reichten die Neuen Testamente nicht ganz für alle Interessierten. Einmal besuchte uns eine Folkloregruppe aus der Region in ihren traditionellen Ciango-Trachten. Ihr Leiter, Gyurka Valentin, erzählte den Kindern mehr über die Lebensweise, die Bräuche und die Musik der Ciangos. Rückblickend war es für uns alle eine schöne und eindrückliche Zeit, die wir zusammen mit den Kindern verbringen durften.“ 

Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern.

Aktuelle Monatsausgabe

  • "Was wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von Gottes mächtigen Taten hören, von allen Wundern, die der Herr vollbracht hat."
    Psalm 78,3-4
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