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Osteuropamission Schweiz

Die Osteuropamission Schweiz ist ein unabhängiges christliches Hilfswerk, das seit 1969 in Osteuropa materielle und
soziale Hilfe leistet. Die OEM Schweiz setzt sich für ethnische Minderheiten, sozial Schwache und benachteiligte
Menschen ein
und leistet damit einen Beitrag gegen die Armut in Osteuropa. 

 

 

Rumänien - 20 Jahre Kinderheim Casa Speranta

Ein Kurzbericht von Heidi und Walter Burgener: „Vor 20 Jahren starteten wir in enger Zusammenarbeit mit der Osteuropamission Schweiz ein Kinderheim in Rumänien. Alles begann mit 5 Kindern. Bereits nach 2 Jahren war unsere „Familie“ auf 8 Kinder angewachsen. Schon bald mussten wir uns Gedanken über einen Neubau machen.

Bei der Planung und Finanzierung des Hauses erfuhren wir grosse Unterstützung von der OEM Schweiz. Im September 1999 fand der Spatenstich für das Babyhaus "Casa Speranta" statt und am 29. Aug. 2000 konnten wir das Haus mit Behördenmitgliedern, dem OEM-Leiterehepaar Eelco + Elsbeth de Boer, Sponsoren und weiteren Gästen offiziell einweihen. Im Jahr 2001 kauften wir dank grosszügiger Unterstützung aus der Schweiz einen kleinen Bauernhof samt Wohnhaus und Stall dazu. Mit dem Verarbeiten von Milch, Butter und Käse wurden wir zu Selbstversorgern. Im Jahr 2002 stand ein weiteres Bauprojekt an. Damit die auf 13 Kinder angewachsene Schar auch bei Schlechtwetter genügend Platz zum Spielen hatte, konnte dank Spenden aus der Schweiz ein Pavillon mit einem Spielzimmer, einer Nasszelle und ein Lagerraum für die zu verteilenden Hilfsgüter erstellt werden.

Im September 2004 gingen bereits 3 Kinder zur Schule und 10 in den Kindergarten. Dadurch ging es tagsüber im Haus etwas ruhiger zu. Während Walter im Oktober sein Hüftgelenk operieren lassen musste, unterstützten uns zwei Helferinnen aus der Schweiz im Kinderheim.

Im Frühjahr 2006 beschäftigte uns die Nachfolge der Heimleitung. Familie Andreican, die wir schon länger kannten, hatte sich bereit erklärt, diese Arbeit weiterzuführen. Leider mussten wir sie nach einiger Zeit und später auch ihre Nachfolger, Familie Palimariu, aus verschiedenen Gründen wieder entlassen. Das war besonders für die Kinder eine schwierige Zeit.

Bei einer Überschwemmung im 2008 entstand im Haupthaus und Pavillon ein grosser Wasserschaden, der uns finanziell herausforderte. Nach dem Beitritt Rumäniens zur EU gab es ständig neue Vorschriften, und so mussten wir im 2008 auch die Küche erneuern.

Seit Herbst 2011 leitet nun Familie Simons das Kinderheim, wobei Monica Simons die Hauptverantwortung trägt. Ihr Ehemann ist voll berufstätig. Da Monica früher als Köchin bei uns gearbeitet hatte, kannte sie die Kinder bereits. Wir waren sehr froh, als sie damals diese anspruchsvolle Aufgabe mit den heranwachsenden Teenagern übernahm. Kurz vor Weihnachten 2014 verursachte ein Kurzschluss im veralteten Elektroanschluss einen Brand. In der Folge mussten die zwei alten Häuser abgebrochen und ein Ersatzbau erstellt werden.

Vom 25. Juli bis 17. Aug. 2017 konnten wir den 7 jungen Menschen, die zurzeit noch im Kinderheim wohnen, dank Spenden und Gastfamilien noch einmal Ferien in der Schweiz ermöglichen. Sie erlebten wiederum eine schöne Zeit, wofür sie und auch wir ganz herzlich danken.  Mit einer Fluggesellschaft, die zu günstigen Preisen von Cluj nach Basel fliegt, sind die Kinder zum ersten Mal geflogen, worüber sie sich sehr gefreut haben. Auch Marius, der schon länger in Irland lebt, konnte für einige Tage in die Schweiz kommen, so war die Wiedersehensfreude bei allen gross.“

Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern.

Aktuelle Monatsausgabe

  • "Was wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von Gottes mächtigen Taten hören, von allen Wundern, die der Herr vollbracht hat."
    Psalm 78,3-4
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