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Osteuropamission Schweiz

Die Osteuropamission Schweiz ist ein unabhängiges christliches Hilfswerk, das seit 1969 in Osteuropa materielle und
soziale Hilfe leistet. Die OEM Schweiz setzt sich für ethnische Minderheiten, sozial Schwache und benachteiligte
Menschen ein
und leistet damit einen Beitrag gegen die Armut in Osteuropa. 

 

 

Westukraine - Beispiele wirksamer Hilfe

Aus dem Jahresbericht 2017 der Familien Danko und Toth: „In unseren eigenen Familien erlebten wir das Jahr 2017 als schwierig. Während Familie Toth mit grossen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, war unsere Familie in Gefahr, vom eigenen Wohnort vertrieben zu werden. Gott gab uns immer wieder Kraft und Freude, den bedürftigen Menschen in den Transkarpaten beizustehen und die Projekte dank der Unterstützung aus der Schweiz erfolgreich weiterzuführen.

Familien im Patenschafts-Programm: Jeden Monat halten wir mit rund 90 Familien Kontakt, die wir im Patenschafts-Programm (KSP) betreuen. Sie sind sehr dankbar für unsere Hilfe, wollen Zeit mit uns verbringen, erzählen von sich selbst oder fragen um Rat und Gebet. Wir schätzen es sehr, Anteil am Leben dieser Familien zu haben und freuen uns über jeden Fortschritt, den wir sehen können. Da ist beispielsweise Barbara Radik, ein behindertes Kind, das unter der Glasknochenkrankheit leidet. Der Vater starb an Hepatitis C. Er hatte sich beim Zahnarzt angesteckt, weil die medizinischen Instrumente nicht richtig sterilisiert worden sind. Diese Familie schaffte es jedoch, sich aus dem Loch der Depression zu befreien und das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen. Mit Hilfe des KSP und weiterer Unterstützung wurde ihr Traum von einem neuen Badezimmer wahr. Die kleine Barbara freute sich so sehr darüber, dass sie sich mit den Kleidern in die leere Badewanne setzen liess und dabei über ihr ganzes Gesicht strahlte.

Ein anderes ermutigendes Beispiel ist Familie Himinec, die durch das KSP-Programm wieder Hoffnung schöpfte. Im vergangenen Herbst stürzte eine Wand in ihrem alten Haus ein. Um den Schaden einigermassen beheben zu können, sahen sie keine andere Möglichkeit, als sich bei der Bank zu verschulden. Dank der Patenschaft und weiteren Extragaben kann die Schuld nun monatlich zurückbezahlt werden. Ausserdem gelang es, eine Wasserleitung im Haus anzuschliessen, einen Boiler zu installieren und eine Duschecke einzurichten. So gibt es viele positive Beispiele, wie wir im vergangenen Jahr bedürftigen Menschen mit einfachen Mitteln helfen konnten.

Materielle Hilfe: Vielen Bedürftigen halfen wir mit Lebensmitteln, Brennholz, Öfen, Hygieneartikeln und Saatgut, wofür ihr schmales Budget in der Regel nicht reicht. Ein Ehepaar brach in Tränen aus, als Kati und Gabor Toth ihnen ein Lebensmittelpaket überreichte. Dieses kam genau zu dem Zeitpunkt, als das von Krankheit und Arbeitslosigkeit geplagte Ehepaar die letzten Essensvorräte aufgebraucht hatte! In den Wintermonaten verteilten wir bedürftigen Familien in Vari, Badalo und Kuklya zweimal pro Woche frisches Brot.

Etlichen Familien wurde mit Kleidung, Haushaltsgeräten, Etagenbetten, Kinderwagen, Fahrrädern etc. geholfen, die teilweise aus den Hilfsgütern stammten. Einer Familie halfen wir beim Wiederaufbau ihres Wohnhauses, welches durch einen unglücklichen Umstand vollständig niedergebrannt war. Die Familie ist den Spendern unendlich dankbar für diese grosse Hilfe.

 

 

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Hilfe zur Selbsthilfe: Seniorinnen fertigten aus alten Kleidern und löchrigen Pullovern mit geschickten Händen Tischdecken, Sitzkissen und Türvorlagen an, die auf dem Wochenmarkt verkauft wurden. Mit dem Erlös konnten ihre mageren Renten etwas aufgebessert werden. Allmählich wurde in manchen Gärten auch das Resultat des abgegebenen Saatgutes sichtbar – reiche Gemüsebeete zur Selbstversorgung und hübsche Blumen, welche die Vorgärten der alten Häuser schmückten.

Medizinische Hilfe, Behindertenhilfe: Einen beträchtlichen Teil unserer finanziellen Hilfe setzten wir für medizinische Hilfe ein. So konnten wir zum Beispiel einigen Familien in einer Roma-Siedlung mit Medikamenten helfen, als ihre Kinder an Masern erkrankten und hohes Fieber hatten. Den Rentner Viktor unterstützten wir mit einem Blutzuckermessgerät, um seine Diabetes besser unter Kontrolle zu haben. Behinderten Menschen halfen wir mit Hygieneartikeln, Gehhilfen und Rollstühlen. Für einen Menschen mit schweren Behinderungen nur umgerechnet CHF 50.- bis 60.- pro Monat zur Verfügung zu haben, ist eine grosse Herausforderung. Ein Beispiel dafür ist das behinderte Mädchen Anastasia, das weder sitzen noch stehen und wegen einer Gaumenspalte auch nicht sprechen kann und oft vor Schmerzen schreit. Unsere praktische Hilfe war für die Mutter, die Anastasia rund um die Uhr betreut, eine willkommene Entlastung.

Praktische und soziale Hilfe: Für schwache und betagte Menschen leisteten wir auch praktische Arbeiten wie z. B. Gras mähen oder Brennholz hacken. Wir erledigten Einkäufe, Behördengänge, machten Krankenbesuche und begleiteten Angehörige bei Sterbefällen. Mit unserer vielseitigen Hilfe konnten wir Entlastung, Abwechslung, menschliche Wärme und etwas Freude in die Familien bringen.

Veranstaltungen, Aktionen 2017: Im letzten Sommer führten wir wieder mehrere Ferienlager für Kinder durch. In der Adventszeit organisierten wir Weihnachtsveranstaltungen, besuchten Familien und verteilten Weihnachtspakete. Freiwillige aus der Schweiz, Schottland und Tschechien leisteten bei uns praktische Einsätze und halfen in verschiedenen Projekten mit. All diese Aufgaben konnten wir nur mit Gottes Hilfe und der grosszügigen Unterstützung von Spendern aus der Schweiz bewältigen. Ihnen allen danken wir an dieser Stelle ganz herzlich!“

 

Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern.

Aktuelle Monatsausgabe

  • "Was wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von Gottes mächtigen Taten hören, von allen Wundern, die der Herr vollbracht hat."
    Psalm 78,3-4
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