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Osteuropamission Schweiz

Die Osteuropamission Schweiz ist ein unabhängiges christliches Hilfswerk, das seit 1969 in Osteuropa materielle und
soziale Hilfe leistet. Die OEM Schweiz setzt sich für ethnische Minderheiten, sozial Schwache und benachteiligte
Menschen ein
und leistet damit einen Beitrag gegen die Armut in Osteuropa. 

 

 

Corona-auflagen – Mehr Hindernis als Hilfe

Besonders in der Ukraine leidet die ohnehin schon bedürftige Bevölkerung unter den Bestimmungen der Regierung zum Schutz vor dem Corona-Virus. Ohne Zugang zu Lebensmitteln und ohne Arbeit wächst die Verzweiflung. Unsere Mitarbeiter Leonard Hankovics und Daniela Danko berichten:

„Alle Arten von Dienstleistungsbetrieben mussten aufgrund der Corona-Krise schliessen. Einige Fabriken, die Aufträge erhalten, sind in Betrieb, die meisten jedoch geschlossen. Jene Arbeiter haben unbezahlten Urlaub. Über 65-Jährige dürfen nur für kurze Zeit das Haus verlassen, etwa um einkaufen zu gehen – wenn sie denn Zugang zu Lebensmittelgeschäften haben und über genügend Mittel verfügen. Vor allem ausserhalb der Städte ist das ein grosses Problem.

Falsche Versprechen

Der Staat versprach, Familien während der Krise mit 37.- CHF/€ 35.- monatlich zu unterstützen. Zwei Wochen später wurden die Zuschüsse auf Familien beschränkt, die bisher keine Sozialhilfe erhielten. Der grösste Teil notleidender Familien geht also leer aus. Auch medizinische Behandlungen sind zurzeit untersagt. Nur wer eine Infektion mit Covid-19 befürchtet, darf zum Arzt gehen. Andere Patienten, etwa krebskranke oder Personen, die eine Operation benötigen, müssen bis zum Ende der Quarantäne warten.

Verzweiflungstaten

Dass die Corona-Auflagen in unserem Land mehr schaden als schützen, ist grotesk. In der Ukraine, die zurzeit ca. 42 Mio. Einwohner zählt, verzeichnete man bis Ende April rund 3000 Covid-19-Erkrankte; von diesen starben 200. Insgesamt lässt sich also sagen, dass verhältnismässig wenig Menschen am Virus selbst gestorben sind. Viel höher ist jedoch die Zahl der Opfer von Verzweiflungstaten – eine himmeltraurige Tatsache. Familienväter, Senioren, Witwer und Witwen haben jegliche Hoffnung verloren.

Versorgung ist möglich

Wir sind sehr dankbar, dass unsere Teams die Notleidenden weiterhin versorgen können – natürlich unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen wie Masken und Desinfektion. Wir bringen Lebensmittelpakete vorbei, überreichen Patenschafts-Beiträge, hören den Menschen zu, spenden Trost und beten mit ihnen.

Dankbare Familien

«Mama, jetzt haben wir endlich wieder etwas zu essen», sagte ein Kind der siebenköpfigen Familie Keretschanin in Onok, als wir ein Lebensmittelpaket in ihr Haus trugen. Es war nicht die einzige Familie, die wir mit einem leeren Kühlschrank antrafen. Ernő Tóth aus Gat hat beide Beine verloren und ist seit einigen Jahren Witwer. Er lebt zusammen mit seinen Kindern in grosser Armut. Die Lebensmittel kamen genau im richtigen Moment. Die alleinerziehende Katalin Timofi hat durch die Krise ihre Arbeit verloren und zwei Kinder zu versorgen. Auch sie war enorm dankbar, dass wir sie besuchten und ihr Nahrungs- und Waschmittel brachten. Das Ehepaar Cibla ist krank und lebt mehr schlecht als recht von zwei bescheidenen Renten. Das Einkommen deckt gerade so die Kosten für Miete und Medikamente. Für Lebensmittel bleibt fast nichts übrig. Die Dankbarkeit des Paares ist kaum zu beschreiben.

Dass alle diese Menschen zu essen haben und ihre Hoffnung bewahren können, daran seid Ihr, liebe Freunde in der Schweiz, massgeblich beteiligt. Im Namen aller Familien, die Hilfe empfangen, danken wir ganz herzlich für Euer Engagement und Eure grosszügigen Spenden.“

Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern.

Aktuelle Monatsausgabe

  • "Freut euch im Herrn allezeit. Nochmals will ich sagen: Freut euch! Lasst eure Freundlichkeit allen Menschen kundwerden! Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern in allem lasst im Gebet und Flehen mit Danksagung eure Bitten vor Gott kundwerden!“
    Philipper 4, 4-6
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